18 August 2026
Canonical-Tags ohne Verwirrung
Die meisten Sites haben zu viele Canonicals, oder eine Kette A nach B nach C. Eine URL pro Inhalt reicht.
Ein Canonical ist ein Satz: das ist die URL dieses Dokuments. Google darf ihn ignorieren, wenn das HTML etwas anderes behauptet. Sind die Seiten nicht dieselben, ist das Tag eine Lüge. Dann gewinnt das HTML. Ich sehe Shops, die jede Filter-URL auf die Kategorie zeigen, obwohl der Inhalt wirklich anders ist. Das ist keine Hygiene. Das ist lügen.
Einzigartige Seite: Tag auf sich selbst, absolutes HTTPS. UTM und Filter: auf die saubere URL. Paginierung: meist auf sich selbst. Alles auf Seite 1 zu schieben ist nur okay, wenn der Inhalt wirklich identisch ist, und das ist er fast nie. Relative Canonicals und http-Canonicals auf einer https-Site sind extra Rauschen.
www und non-www löst du mit einem 301, nicht mit einem Canonical. Ich sehe immer noch Ketten A → B → C, oder ein Tag, das auf eine 404 zeigt. Und den Cross-Domain-„Linkjuice“-Trick. Funktioniert selten. Verwirrt oft. Zwei Plugins, die beide einen Canonical schreiben: dann gewinnt Zufall.
Nach einer Migration ist das das Erste, das schiefläuft. Eine Runde crawlen, seltsame Ziele raus, fertig. Schau auch in die Sitemap. Nennt die Sitemap URL A und der Canonical URL B, wähl eine. Sonst darf Google raten, und nicht zu deinen Gunsten. Druck beide Listen einmal. Die Abweichung ist fast nie subtil. Es sind dieselben zwanzig URLs, zwei Richtungen.
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