08 September 2026

Hreflang für deutsche und englische Sites

DE und EN sind ein Paar. Jede URL zeigt auf sich selbst und auf die Übersetzung. Nur auf der Homepage reicht nicht.

Hreflang sagt: das ist DE, das ist EN. Google nutzt es, um die richtige Sprache zu zeigen. Nicht, um zwei dünne Seiten nebeneinander ranken zu lassen. Ist die englische Version eine Maschinenübersetzung von drei Absätzen, hast du kein Paar. Du hast Rauschen.

Jede Seite auf sich selbst, und auf die andere Sprache. x-default auf das, was du für unbekannte Sprachen willst. Bei uns ist das meist DE. Absolute URLs. Kein Tag auf einen Redirect. de-DE und de durcheinander ist, wie du eine Extra-Variante erfindest, die es nicht gibt.

Die Intention muss stimmen. Preise bei Preisen, nicht bei Home. Ich sehe oft nur die Homepage gemacht, oder den englischen Slug, der 404 ist. Rücklink vergessen: DE zeigt auf EN, EN zeigt nirgendwo hin. Dann darf Google raten. Eine Sitemap mit hreflang geht, wenn sie dasselbe sagt wie das HTML. Zwei Wahrheiten sind schlimmer als eine.

Nach einer URL-Änderung das sofort mitnehmen. Hreflang auf einen alten Slug ist schlimmer als keines. Crawl beide Sprachen. Der Fehler sitzt fast nie in der Theorie. Er sitzt in dem einen Blogpost, der noch auf /en/old-slug zeigt.

Ich prüfe auch, ob beide Seiten dieselbe Intention haben, nicht nur dasselbe Slug-Muster. DE „Preise“ nach EN „about“ ist kein Paar. Das sind zwei URLs, die zufällig aufeinander zeigen. Google darf das ignorieren. Machst du das auf zehn Landings, hast du eine Sitemap voller Gesten und kein Sprachpaar.

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